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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 08:58 

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Mika hat geschrieben:
Hej :winker: Tja mit dem Nebel des Grauens war das echt so eine Sache, innerhalb von Sekunden war der Nebel da und dies nicht nur einmal :grr:, es wurde binnen Minuten sehr kalt :shock:
Gruß Mika :flag:

ja Nebel an der See hat schon was gespenstisches ist mir auf einem Segeltörn schon mal passiert - hatte allerdings kein Goldkreuz dabei :§
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" Raumschot ist besser als Gegenwind !!!!!!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 19:04 


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Wie auch immer, ich persönlich kann gut darauf verzichten, zumindest in dieser Häufung und um diese Jahreszeit :roll:

LG
Johanna :flag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 19:29 


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Trotz intensiver Sucherei gibt es nur zwei Bilder von diesem Donnerstag :shock:
Das erste hat wirklich Seltenheitswert in diesem Urlaub, nämlich Sonne am frühen Morgen. Das zweite zeigt den ebenso seltenen Anblick der Lønstruper Schafe (wobei ich ja zu gerne mal wüsste, wo die sich ständig verstecken/rumtreiben -?- ) Bild

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LG
Johanna :flag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Di 20. Jun 2017, 18:53 


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19.05.2017 – Freitag

Morgens 10°, trocken, trübe jedoch KEIN Nebel. Aber auch an diesem Tag wussten wir (noch) nicht, ob wir nun eine Hütte mit oder ohne Meerblick gebucht hatten. Zumindest war nix zu sehen Bild

Mal so nebenbei: Dass viele Anbieter Meerblick „anbieten“, bzw. sich damit brüsten, ist ja nicht neu. Aber bei VT stimmten bisher die Aussagen (auch anderweitig) so halbwegs. In diesem Fall kann man die Schlüsselbude aber mit denen in einen Topf stecken, die grundsätzlich bodenlos übertreiben (da werden aus 80 qm² lt. Angabe plötzlich 120 auf den Bildern, oder aus einer tatsächlichen Entfernung von 500 Metern – immer Luftlinie, das ist klar – werden schlicht und ergreifend mal eben 100 Meter).
Ich möchte ja hier keine Namen nennen, aber einige von diesen Verkaufstalenten verstehen sich besonders gut auf Schönfärberei. Nun, vermutlich habt Ihr diese Erfahrung aber alle schon selber hinter Euch. Wir jedenfalls machen regulär einen großen Bogen um diese Spezis und mir ist gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass wir entgegen unserer Gewohnheit für den Herbst zwar nicht die "Créme de la Créme" der Dienstleister gewählt haben, aber immerhin doch einen, der für uns bisher nicht in Frage kam. Aber dazu in einigen Tagen mehr Bild

Um 11 Uhr waren es tatsächlich satte 17° und Madame versuchte ihr Bestes um durchzukommen. Bis kurz vor High Noon war es dann geschafft! Strahlender Sonnenschein und aktuell kein Wind. Leider waren wir da schon auf Achse, sonst hätten wir ja vielleicht mal ein Blick auf das Wasser erhaschen können... :mrgreen:

Unser erstes Ziel war Harerenden, aber diesmal in erster Linie, um uns ein Haus anzusehen. Dummerweise fanden wir es zunächst nicht, weil es wohl zusätzlich auf einem bereits bebauten Grundstück errichtet worden war. Nach einiger Sucherei wurden wir dann doch fündig. Und ich konnte überhaupt nicht mehr verstehen, warum ich gerade DIESE Luxusbude auf die Liste gesetzt hatte. Totschick, ja und ganz neu mit Panoramafenstern die eine Aussicht vom Feinsten boten (ob das auch bei Nebel galt, weiß ich aber nicht zu sagen). Es gab auch super windgeschützte Terrassen, aber nicht eine mit Dach. SOWAS kommt mir ja nun überhaupt nicht ins Haus (bzw. auf die Liste), wenn nicht wenigstens ein Carport vorhanden ist Bild

Nun ja, es stellte sich dann später heraus, dass es die falsche Villa war. Ich hatte zwar das richtige Foto hinterlegt, aber das „B“ bei Kort stimmte nicht. Richtig wäre das Vorderhaus gewesen. Dem hatten wir allerdings keine große Beachtung geschenkt, mal davon abgesehen, dass ich aus den Augenwinkeln eine geschützte und überdachte...........
Dumm, wenn man sich Listen mit Fotos macht und die dann im Auto liegen lässt und nicht mal vorher einen Blick drauf wirft. Dabei füge ich die Bilder ja ein, damit wir einen Bau schneller erkennen können. Aber gut, das wird uns bestimmt nicht nochmal passieren Bild

Unter dem Strich war es jetzt ohnehin egal, da wir uns – trotz des wirklich gigantischen Meerblicks – entschlossen hatten, unser Zelt auch in dieser Gegend nicht aufbauen zu wollen. Erstens hatte uns das mit dem fehlenden Zugang zum Wasser – wir vor ein paar Tagen bereits festgestellt – gestört. Zweitens sind die Grundstücke dort nicht viel größer als Briefmarken (eigentlich logo, dass hier alles zugebaut wurde) und drittens waren wir durch Hagen jetzt gewarnt, was Wind und Sand betraf, wenn man so nahe an der Tränke haust und kein Baum/Strauch oder eine Düne als Verteidigungslinie vorhanden ist Bild

Als nächstes hatten wir uns das Kloster Børglum vorgenommen. Allerdings wollten wir nicht in die heiligen Hallen (da waren wir ja schon diverse Male und werden es auch im September mit unserer Tochter, einem DK-Frischling aufsuchen), sondern auf den Berg hinter der Mühle. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere, dass wir im vorigen Jahr schon mal diesen mühseligen Anstieg gewagt hatten, um die Rapsfelder mal im Ganzen und von oben zu sehen, aber da war es ziemlich trübe. Deshalb der erneute Versuch bei Sonnenschein, solange das gelbe Gedöns noch blühte Bild
Jo, der Ausblick war wirklich vom Feinsten, wenn man mal davon absieht, dass über dem Meer der Dunst und um den Rubjerg Knude Fyr eine Wolke aus Sand lag. Allerdings waren wir ja auch überhaupt nicht aus diesem Grund dort hochgestiefelt Bild.

Der Berg ist wirklich nicht der Mount Everest, aber sehr steil und für jemanden wir uns mit wirklich arg gebeutelten Laufwerkzeugen war es eine echte Herausforderung. Wir waren echt glücklich, als wir den Gipfel erklommen hatten. Der Rückweg über die andere Seite ist jedoch auch nicht von schlechten Eltern. Fast genauso steil, sehr eng und holprig. Das Ganze ist eigentlich keine Empfehlung für Menschen mit körperlicher Einschränkung Bild

Wir wollten die Gunst der Stunde nutzen und dem Saltum Beach noch einen Besuch abstatten. Bis kurz vor der Strandzufahrt war auch alles paletti. Aber dann.... nicht zu fassen! NEBEL und Sandsturm! Wie man sich sicher vorstellen kann, wurde es dann nur eine Stippvisite für uns. Irgendwie waren wir es doch ein bisschen leid, uns ständig wie in London zu fühlen :cry:

Kaum hatten wir diese aktuell ungastliche Stätte verlassen, war auch das weiße Zeuch schon wieder verschwunden. Die Natur hat diesmal wirklich Spielchen gespielt, die einfach nicht zu beschreiben sind (damit meine ich jetzt natürlich nicht nur an diesem Tag) Bild

Einkaufen wollten wir dann noch in Saltum. Obwohl der Markt im Zuge der Umgestaltung von Spar zu Meny ja erst vor ein oder zwei Jahren komplett saniert wurde, fanden wir schon wieder eine komplette Baustelle vor. Nichts desto trotz war ein Teil des Ladens aber für den Verkauf frei gegeben. Ich muss schon sagen, der Supermarkt ist wirklich super. Sehr übersichtlich und wirklich gut bestückt. Er hat eine Empfehlung verdient Bild

Auf dem Rückweg wollten wir wie üblich bei der UNO X tanken. Die gibt es leider nicht mehr, zumindest nicht in Saltum (und auch nicht in den anderen Orten im Umkreis von ca. 50 Km). Die Bude heißt jetzt „Bonus“ und man kann auch dort nur noch mit Karte tanken. Das war für uns eine Premiere. Wir, die alles Digitale nur mit Vorsicht und nur bei unbedingter Notwendigkeit nutzen, hatten plötzlich keine andere Wahl, denn der Lodgy pfiff schon aus dem letzten Loch, so durstig war er. Na denn. Ok, wer unsere Denke – was digitale Technik betrifft - teilt, dem sollte gesagt sein, dass es wirklich kein Problem war. Im Gegenteil, die Handhabung mit dem Bargeld war wesentlich unkomfortabler. Also nur Mut und ran an die Buletten Bild

Je weiter wir nach Lønstrup kamen, desto wärmer wurde es. Der Tag brachte tatsächlich nochmals 19° auf das Thermometer. Fast wolkenloser Himmel ließ uns hoffen, dass wir noch einen schönen Abend mit einem noch schöneren Sonnenuntergang genießen konnten Bild
Aber zunächst mussten wir ja mal von der 55 die neun Kilometer runter ins Örtchen. Dabei fiel uns dann ein frisch angebrachtes Hinweisschild an der T-Kreuzung auf, dem zu entnehmen war, dass man in der 22. KW von morgens bis abends genau diese Straße – den Lønstrupvej – sperren würde. Wir hatten demnach noch über eine Woche Zeit, uns andere Schleichwege zu suchen. Richtung Løkken sind wir eh immer „unten lang“ gefahren (durch Nr. Lyngby). Geht zwar nicht schneller, ist aber um einiges kürzer und auch spannender (sind die Schafe heute da oder nicht?) als die Bundesstraße mit den aufgereihten Perlen (Örtchen) in denen man nie genau weiß, wie der nächste Bump beschaffen ist Bild

An diesem Tag also nochmals die wirklich sanierungswürdige Straße runter und an der Vennebjerg-Mølle vorbei. Dabei in der leisen Hoffnung, dass man auf dem „vorgelagerten“ Parkplatz der Mühle HEUTE eine Topaussicht auf das Meer haben müsste. War aber nix. Zu diesig über dem Wasser Bild

Zuhause angekommen, luden wir nur schnell aus und stiefelten dann zur Steilküste. Es war immer noch sonnig und bei 13° in die Fleecejacke gehüllt, ganz angenehm, wenn man mal von dem Sandflug absah. Ich glaube, da sind ein paar nette Bildchen entstanden :D

Abschließend kann ich noch zum Besten geben, dass ich an diesem Abend zum ersten Mal seit Ankunft Sterne gesehen habe. Auch das hatten wir in der Form noch nie. Eine Woche lang nicht einen einzigen Stern. Da soll noch einer sagen, dass DK langweilig ist und keine Überraschungen bietet... Bild

Bilder folgen

LG
Johanna :flag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Di 20. Jun 2017, 19:22 

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Hallo Johanna,
mit den Fotos vom Parkplatz bei der Vennebjerg Mølle kann ich kurzfristig aushelfen :winker:

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Hilsen
LilleSael


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Di 20. Jun 2017, 22:24 


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Vielen lieben Dank dafür :). Das haben wir in diesem Urlaub echt vermisst :shock:

LG
Johanna :flag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mi 21. Jun 2017, 18:30 


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Heute habe ich ein bisschen mehr anzubieten und zwar von allem etwas (außer Schnee & Hagel :mrgreen: )

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So, das war es dann für´s Erste.

LG
Johanna :flag:


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mi 21. Jun 2017, 18:48 

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Hallo Johanna,
einfach herrliche Bilder q:p

Meine Vorfreude auf Lønstrup wächst Bild für Bild :flag:

Hilsen
LilleSael


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Mi 21. Jun 2017, 20:20 

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Ich liebe Rapsfelder ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna in Nordjütland
BeitragVerfasst: Do 22. Jun 2017, 01:05 


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tolle Fotos! Rapsfelder wollte ich dies Jahr auch endlich knipsen. Wir waren aber Anfang Mai in Henne, da war es noch nicht soweit.

Tja, und Nebel in Saltum hatten wir geschätzt vor ca. 30 Jahren mal - irgendwie im August. Wir hatten es uns auf Liegen am Strand bequem gemacht, der Nebel kam von der See. Innerhalb von Minuten. Bis wir eingepackt hatten, waren wir umhüllt. Es war für mich echt gespenstisch. Ich hatte Angst, dass wir die Ausfahrt nicht finden.

Das Wochenende drauf sind wir nachts zurückgefahren. Oben in Nordjylland die ganze Strecke Nebel. Man soll es ja nicht machen, aber wir haben uns lange Zeit hinter einen LKW gehängt.

Ich finde, es ist mal ganz interessant.

Lg Ruth

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