Ringkøbing, Westjütland

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Ringkøbing liegt an der nördlichsten Spitze des gleichnamigen Fjordes und ist eines der ältesten und besterhaltenen Städtchen Dänemarks. Die Kleinstadt ist Verwaltungssitz der dänischen Amtskommune Ringkøbing und hat knapp 10.000 Einwohner.

Die Gegend um Ringkøbing ist bereits seit frühester Zeit besiedelt gewesen. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Stadt im 13. Jahrhundert entstand. Mit der Verleihung des Stadtrechtes im Jahre 1443 schritt die Entwicklung schnell voran. Damals war Ringkøbing durch seine Lage der einzige wirkliche Hafen an der dänischen Nordseeküste. Seit dem 17. Jahrhundert wanderte die Einfahrt in den Ringkøbing-Fjord durch Wind und Meeresströmungen nach Süden und die Stadt verlor in der Folgezeit ihre Bedeutung als Hafen. Erst mit der Schaffung des Hvide Sande Kanals wurde die Verbindung zum offenen Meer wieder hergestellt.

Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt mit einem Panzergraben sowie Panzersperren umgeben. Zudem wurden rund um den Ort Betonpfähle mit Eisenspitzen auf den Feldern eingegraben, um feindliche Fleiger an der Landung zu hindern und in der gesamten Stadt wurden diverse Bunker errichtet. Damit sollte eine allierte Invasion im Bereich Søndervig verhindert werden.

Die Innenstadt ist geprägt vom kopfsteingepflasterten Marktplatz, der u.a. von der Kirche, dem alten Amtsrathaus (heute Touristeninformation) und dem in einem schönen alten Fachwerkbau von ca. 1600 untergebrachten Hotel Ringkøbing umgeben ist. In den engen, auch kopfsteingepflasterten Gassen in Richtung Hafen stehen niedrige Backsteinhäuser, die an vergangene Zeiten erinnern.

Ringkøbing besitzt eine vielfältige Auswahl an Geschäften mit breitem Sortiment. Die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten machen die Stadt zu einer guten Adresse, das sich oft mit Unterhaltung auf dem Marktplatz oder einem Besuch bei heimischen Kunsthandwerkern bereichern lässt. Eine Fülle an Restaurants, vom kleine Cafe, der gemütlichen Kneipe über Fastfood bis hin zu Gourmetrestaurants stehen hier zur Verfügung. Und in den Sommermonaten treffen sich dort die Jazzliebhaber.

In den Sommermonaten Juli bis Ende August ziehen abends die Nachtwächter auf ihrem Rundgang singend durch die Stadt. Ein echtes Highlight. Die Runde beginnt an der Touristeninformation und alle sind eingeladen daran teilzunehmen.

Sehenswürdigkeiten in Ringkøbing

Ringkøbing Kirke

Sehenswert ist die Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit einem Altarbild des Künstlers Arne Haugen Sørensen und einer nur zum Teil noch erhaltenen Orgel aus dem 17. Jahrhundert, übrigens ist der Turm der Kirche oben breiter als unten.

Ringkøbing Museum

Die westjütische Kulturgeschichte vermittelt das Ringkøbing Museum, das als einziges Museum der Welt eine Ausstellung über den Polarforscher Ludwig Mylius-Erichsen und die Dänemark-Expedition nach Nordostgrönland in den Jahren 1906 - 1908 zeigt.

Ringkøbing Hafen

Der Hafen von Ringkøbing ist über 100 Jahre alt. Er wurde in den vergangenen Jahren umfangreich erneuert. Er wird hauptsächlich von Fjordfischern und Hobbyseglern genutzt. Am Hafen steht das kommunale Rathaus, in dem häufig Konzerte oder Ausstellungen stattfinden. Sehenswert sind die Plesner-Häuser aus der Gründungszeit des Hafens sowie verschiedene neue Gebäude. Hier finden sich auch neuere Kunstwerke mit Titeln wie "Survival of the Fattest" von Jens Galschiøt oder "Lionsfelchen" von Henrik Voldmester aus Husby.

Laubjergs Rosengarten

Östlich von Ringkøbing liegt der Laubjergs Rosengarten, ein zauberhafter großer Landschaftsgarten. Auf dem Weg dorthin kommt man an Femhøjsande vorbei, einem Waldgebiet u.a. mit Waldspielplatz, Hundewald und einer neu eingerichteten Orientierungsbahn.

Weitere Informationen über Ringkøbing

Ringkøbing Tourist Information
Vestergade 2
6950 Ringkøbing
Telefon: (+45) 97 32 00 31
www.ringkobingfjord.dk
mail: turist@ringkobingfjord.dk

© danforum.de
Text: Lutz
Foto:
Quelle/n: Visitvest.dk / Wikipedia

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